Der Vorschlag sieht sich als Fortführung in der Sequenz von Aussenräumen flussabwärts beginnend beim KKL und dem damals aktuellen Standort des "Salle Modulable". Die Bahnhofstrasse wird von der Hauptpost bis auf Höhe des Theaterplatzes abwärts in eine mit Bäumen besetzte Parkanlage transformiert. So wird dem Fussgängerverkehr im Gegensatz zum heutigen Zustand wesentlich mehr Freiraum zugestanden und die Aufenthaltsqualität stark verbessert. Dieser Bereich soll somit sowohl zur Bühne als auch zum Hintergrund für das Luzerner Aushängeschild, der denkmalgeschützten Kapellbrücke samt Turm. Der Theaterplatz öffnet sich mit einer breiten Stufenanlage zur Reuss hin und erhält so zugleich einen stärkeren Bezug zur Altstadt am gegenüberliegenden Ufer. Der Plan Lumière unterstützt diese Transformation zurückhaltend und reduziert die notwendigen Hochleitungen im Bereich des Platzes auf ein Minimum. Das Theatergebäude wird für eine breitere Öffentlichkeit besser zugänglich gemacht und in ein Kulturzentrum umgewandelt, welches das Sockelgeschoss im Bereich des Platzes und des Parks mit wechselnden Nutzungen auch tagsüber beleben soll. 

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